Zeit



Zeit zu leben

Wieviel Zeit wir zum Leben haben weiß niemand. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt für Männer bei 82 und für Frauen bei 86 Jahren. Doch jeder weiß, dass es durch einen Unfall oder Krankheit in kürzester Zeit mit dem Leben vorbei sein kann.

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Wenn man unsere durchschnittliche Lebenszeit im Verhältnis zu den letzten 2000 Jahren seit dem Beginn unserer Zeitrechnung sieht bzw. sich bewusst wird, wie lange die Erde existiert, dann ist unsere Zeit zu leben nur ein Blitz. Ein verschwindend geringer Bruchteil der Existenz des Universums.

Und trotz allem, nutzen wir unsere Lebenszeit nicht, verbringen diese sinnlos und gehen mit unserer Gesundheit verschwenderisch um.

Es stellt sich die Frage „Wie wollen wir unsere Lebenszeit verbringen?“ und „Wie schaffen wir es genug Zeit dafür zu nutzen?“

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Der Gedanke auszubrechen aus einem gut organisierten Leben, das einem mit seiner Last immer mehr über den Kopf wächst ist eine mutiger Weg zu einem selbst erfüllten Leben. Das Leben ist keine To-do-Liste: Endlich Zeit für das, was wirklich wichtig ist – mit der To-be-Liste

Zeit ist relativ

Es liegt in der subjektiven Betrachtungsweise, ob wir empfinden Zeit zu haben oder nicht. Zeit wird im zunehmenden Alter immer wertvoller, da wir in der Konfrontation mit dem unausweichlichen Tod merken, dass unsere Zeit abläuft.

Wenn uns bewusst wird, dass unser Leben begrenzt ist und unsere Zeit wertvoll ist, dann versuchen wir die Zeit optimal für unser Leben zu nutzen und nicht zu verschwenden. Wir unternehmen Dinge mit unseren Liebsten, schenken Aufmerksamkeit und bieten Hilfe. Wir stoßen auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

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Vielleicht beginnen wir ein bewusstes Leben und genau in diesem Wendepunkt entsteht der Stress. Wir haben Angst die Zeit nicht optimal zu nutzen, etwas zu verpassen, etwas nicht erleben zu können. Und nun können wir die Zeit, die wir uns nehmen nicht mehr genießen. Wir schauen im Moment des Glücks schon auf das, was danach kommt und machen uns Sorgen. Diese unnötigen Sorgen stehlen uns Zeit.

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Das nebenstehende Buch Wenn morgen mein letzter Tag wär: So finden Sie heraus, was im Leben wirklich zählt, von Ulrike Scheuermann gibt auf 224 Seiten die richtigen Denkanstöße um ein selbsterfülltes Leben zu leben.

Was können wir also tun, um mehr Zeit zu haben?

Ich versuchte alle Dinge aufzuschreiben, die ich im Leben noch machen wollte. Doch dann merkte ich, dies ist verschwendete Zeit. Ich fragte mich „sind dir diese Dinge wirklich wichtig?“ und schließlich kahm ich zu dieser existentiellen Frage: „was macht mich glücklich?“

Und wenn man sieht wie eine Freundin gleichen Alters im Krankenhaus liegt und sie sich die Frage stellt „soll es das schon gewesen sein? Ist mein Leben schon vorbei?“, dann wird man nachdenklich und merkt von Jetzt auf Gleich: Shit – was habe ich die ganze Zeit gemacht?

Das es auch für Kinder, Babys, Jugendliche schneller vorbei sein kann, bevor das Leben begonnen hat und alle Pläne was man noch machen wollte von jetzt auf gleich zerplatzt sind, ist eine Grausamkeit des Schicksals, aber auch ein Zeichen für die Menschen die noch leben.

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Der Satz der „Weg ist das Ziel“ bekommt hier immer tiefere Bedeutung, denn er sagt uns, das es wichtig ist den Moment zu genießen, „CarpeDiem – Lebe den Tag“ und versuchen jeden Tag in Zufriedenheit mit Dir und Deinen Mitmenschen zu verbringen.

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Tagelanges ackern und arbeiten, dass uns keine Freude bringt, halten wir erstens nicht lange durch und zweitens haben wir den Tag nicht optimal genutzt.

Ein optimal genutzter Tag kann aber auch aus „chillen“ oder einem arbeitsintensiven Tag bestehen. Jeder muss für sich schauen, wie er sein Leben verbringen möchte. Lese hierzu das weiterführende Kapitel „Der Sinn des Lebens“

Nutze die Zeit, die Du hast

Benutze regelmäßig einen Kalender (im Smartphone oder auf Papier) und erstelle Dir Termine für die täglichen Aufgaben, die Du erledigen möchtest. Man muss nicht sein ganzes Leben durchplanen, aber ein wenig Zeitmanagement hilft aus folgenden Gründen:

  • Du wirst animiert Dir Ziele zu setzen, die Du in den nächsten Tagen bzw. Wochen erreichen wirst
  • Du verhinderst die „Aufschieberitis“
  • Du machst Termine für die wichtigsten Lebensbereiche
  • Du machst mit Dir selbst Termine, um über Dein Leben / Situation nachzudenken.
  • Blicke am Abend auf den Tag zurück, was du erreicht hast

Lebensbereiche prüfen

Damit das Leben gefühlt im Gleichgewicht ist, sind die folgende 3 Lebensbereiche für einen Menschen wichtig.

  • Gesundheit
  • Familie / Soziale Kontakte
  • Beruf

Plane in Deinen Kalender bewusst Zeit für diese Bereiche ein und achte darauf, das keiner zu kurz kommt.

Gehe Zeitfressern aus dem Weg

Es gibt Aufgaben aber auch Menchen, die einem sehr viel Zeit stehlen, ohne das man etwas davon hat. Damit meine ich nicht das offene Ohr für die Probleme eines Freundes oder Freundin.

Es geht um sinnloses Geschwätz über Dinge die diese Menschen eh nicht ändern wollen. Ewiges Gejammer gepaart mit der Resistenz gegen Empfehlungen und Ratschläge. Es geht um „abgammeln“ oder „chillen“ ohne ein konstruktives Gespräch bzw. ohne ein offenes Ohr.

Es ist nix dagegen zu sagen einen Abend mit seinen Freunden zu verbringen, wenn aber jeder bei Dir ein und ausgeht, bei Dir Fernsehen guckt oder dich zulabert, dann musst Du Dich fragen, ob Du Deine Lebenszeit so verschwenden willst.

Dies sind alles Ding, die kann man sich für eine kurze Zeit antun, aber irgendwann musst Du an Dich denken.

Lerne ein Egoist zu sein, denn nur wenn es Dir Gut geht, kannst Du anderen Helfen.

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Ein Klassiker unter den Lebens-Ratgebern von Josef Krischner ist das Buch mit dem provokanten Titel: Die Kunst, ein Egoist zu sein: Das Abenteuer, glücklich zu leben, auch wenn es anderen nicht gefällt

1 Gedanke zu „Zeit“

  1. Das All, bewegt sich von Ort zu Ort. Raum und Zeit hier und da, immer fort. Der Mensch denkt, nicht fassen, dass alles verändert, sich überholt – Anfang und Ende nicht zuordnen kann. Universum, das eine, Individuum das andere – alles im freien Flug der Kräfte, Ziel nicht erkennen, geschweige anvisieren – es ist hier und da, immer fort.

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